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Kaminöfen

Der Klassiker unter den Heiz­varianten

Ein Kaminofen erzeugt nicht nur Wärme. Der Charme und das Ambiente des sichtbaren Flammen­spiels und des besonderen Duftes verbrennenden Holzes vermitteln Gemütlichkeit und Wohl­befinden.

Der aus Stahl­blech oder Guss­eisen gefertigte Kaminofen dient der Verbrennung fossiler oder biologisch-organischer Brennstoffe. Ein Vorteil zum offenen Kamin besteht in der, durch eine Glastür, geschlossenen Brenn­kammer. Zudem lässt sich der Kamin­ofen einfach nachrüsten: Er ist freistehend und wird durch ein Ofenrohr mit dem Schornstein des Hauses verbunden

Kaminöfen gibt es in den verschiedensten Varianten: nicht nur im Design, sondern auch in ihrer Funktion. Ob ein Kamin­ofen eine für Sie geeignete Lösung ist, welche baulichen Voraus­setzungen zu erfüllen sind und welche Förderungen Sie in Anspruch nehmen können, erfahren Sie hier.

Kachelofen

Durch ihre massive Bauart besitzen Grund- oder Speicheröfen eine große Oberfläche, die Wärme lange speichern kann. Zwar brauchen sie etwas Zeit zum Aufheizen in der Sie während der Abbrandphase unter Volllast betrieben werden, geben dann aber kontinuierlich Strahlungswärme über viele Stunden hinweg ab. Grund- oder Speicheröfen können auch aus Schamotte oder Speckstein gefertigt sein.

Im Gegensatz zu den Speicheröfen benötigen Warm­luft­kachel­öfen wenig Zeit zum Aufheizen, können aber dafür wenig Wärme speichern und müssen daher stetig befeuert werden. Kalte Raum­luft wird in den Ofen eingesogen, in einer Heizkammer erwärmt und durch Heizgitter wieder in den Raum geblasen. Sie heißen Kachelöfen weil ein Großteil, mindestens 50% der Ofen­ober­fläche aus Kachel­steinen oder Ofen­kacheln besteht. Beim traditionellen Kachel­ofen sind die Ofen­wände mit Keramik­kacheln verkleidet oder teilweise auch verputzt.

Scheitholzbetrieb

Kaminöfen sind sehr beliebt, da sie preiswert und einfach zu installieren sind. Große Sichtscheiben lassen zudem den Blick frei auf das flackernde Feuer. Im Gegensatz zum traditionellen Kamin werden sie frei im Wohnraum aufgestellt und sind lediglich durch ein Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen. Das Brennholz wird durch die Ofentür gegeben, die Asche kann durch eine Öffnung im unteren Bereich entfernt werden.

Wegen der Gefahr des Funkenflugs sind offene Kamine in Neubauten mit kontrollierter Lüftung nicht erlaubt. Mit dem Einbau eines Heizeinsatzes lässt sich das Feuer hinter einer Glastür verschließen und obendrein steigt die Heizwirkung des Kamins.

Pelletbetrieb

In vielen deutschen Heizkellern hat sich der Pelletkessel als moderne und umweltfreundliche Alternative zu Öl- und Gasheizkesseln durchgesetzt. Fürs Wohnzimmer gibt es mittlerweile Pelletkaminöfen, die sich in ihren schicken Verkleidung gut in das Ambiente einfügen. Auch Kachelöfen kann man mit Pellets befeuern - dafür sind spezielle Heizeinsätze erhältlich.

Im allgemeinen werden Pelletöfen automatisch über einen Vorratsbehälter befeuert und auch die Dosierung wird automatisch nach dem Leistungsbedarf gesteuert. Die positiven Lagermöglichkeiten und guten Energieeigenschaften von Pellets machen die Zuführung der Brennstoffe im Vergleich zu anderen Holz-Energieträgern einfacher möglich. Es gibt mittlerweile ausgereifte Steuerungssysteme dafür.

Wasserführender Kaminofen

Mit einem wasser­führenden Kamin­ofen können Sie Wärme­überschüsse sinnvoll nutzen. Er gibt die über­schüssige Wärme an die Zentral­heizung weiter und erhitzt zudem Ihr Brauch­wasser.

Wie bei nahezu jeder technischen Innovation erscheinen die Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden relativ hoch. Das dauerhafte Einsparpotenzial ist jedoch bestechend groß. Denn bedenken Sie: Auf Dauer liefert Ihnen ein wasserführender Kaminofen kostenloszusätzliche Wärme! Und diese Tatsache relativiert die einmaligen Kosten. Die Amortisationszeit kann pauschal nicht angegeben werden, da sie je nach Modell und Umfang der Anlage im Einzelfall unterschiedlich ausfällt. Lassen Sie sich von Ihrem Fachmann individuell beraten.

Raumluftunabhängiger Kaminofen

Bei einer vorhandenen Wohnungs­lüftungs­anlage müssen Kamin­öfen eine bau­auf­sichtliche Zulassung für den gleich­zeitigen Betrieb mit Lüftungs­anlagen des Deutschen Instituts für Bau­technik (DIBT) auf­weisen. Diese stellt sicher, dass sie ohne weitere Sicherheits­maß­nahmen betrieben werden können und über patentierte, dicht- und selbst­schließende Feuer­raum­türen verfügen und sich somit für moderne, dichte Gebäude eignen.

Bauliche Voraussetzungen

Vor dem Einbau eines Kamin­ofens ist die Eignung Ihres Schorn­steins, die Ver­brennungs­luft­ver­sorgung sowie Brand­schutz­maß­nahmen von Ihrem Schorn­stein­feger­meister zu prüfen. Bei vorhandenen Dunst­abzugs­hauben oder Lüftungs­anlagen muss mittels eines Druck­sensors die Gefahr eines entstehenden Unter­drucks aus­geschlossen werden, damit keine Rauch­gase in die Wohnung strömen. Die Alternative ist ein bau­art­zugelassener Kamin.

Desweiteren hängt die Wahl des passenden Kamin­ofens vom vorhandenen Schlot ab.

Wichtig: Beachten Sie die regionalen Vorschriften zum Betrieb von Klein­feuer­stellen.

Kein Schornstein?

Bei einer Sanierung kann ein neuer Kamin ein­gezogen werden. Alternativ besteht, mit geringerem bau­lichen Auf­wand, die Möglichkeit des An­baus eines doppel­wandigen Außen­kamins oder die Integration eines Fertig­schachtes mit Edelstahl-Innenrohr.

Immer gilt: Fragen Sie Ihren Fach­mann. Er kann Ihnen hilfreiche Tipps und Informationen geben, zum Beispiel zur not­wendigen Größe des Kamins für die Gewähr­leistung einer optimalen Verbrennungs­güte.

Die richtige Lösung?

Prinzipiell ist ein Kaminofen in jeder Wohn­situation als Zusatz­heiz­gerät zur Unterstützung der Zentral- oder Etagen­heizung möglich. Wünschen Sie ihn als Haupt­heiz­gerät, ist vor dem Einbau eine, vom Fach­mann durchgeführte, Wärme­bedarfs­rechnung anzuraten. Denn die möglichen Varianten weisen verschiedene Eigen­schaften auf, die sich in jedem Haus­halt mit seinem entsprechenden Wärme­bedarf anders aus­wirken können und aus diesem Grund im Vorfeld zu berück­sichtigen sind.

Feinstaubemission

Alte oder falsch befeuerte Kamin­öfen können stark zur Umwelt­verschmutzung beitragen. Moderne Anlagen hingegen halten die Grenz­werte ein und werden teils sogar vom Bundes­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kontrolle (BAFA) gefördert. Wichtig: Beachten Sie die regionalen Vor­schriften zum Betrieb von Klein­feuer­stellen.

Reinigung von Öfen / Ofenpflege

Der Brennraum des Ofens muss in der Regel kaum gereinigt werden. Die Asche des verbrannten Holzes fällt in den Asche­raum, der regelmäßig entleert werden sollte.

Die Scheibe des Ofens muss hingegen häufig gereinigt werden, da diese schnell verschmutzt und sich verfärbt, so dass kein Blick in den Brennraum gewährt wird. Mit einigen Tipps können Sie allerdings das Schwärzen der Scheibe verhindern. Legen Sie das Brennholz weit genug von der Scheibe entfernt in den Brennraum und platzieren Sie es quer, d.h. mit den Enden des Holzes zu den Seiten. Außerdem sollten Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz verwenden, da dieses sauber verbrennt. Holzabfall wird nicht immer sauber verbrannt und kann daher schneller Schwärzungen der Scheibe hervorrufen. Einige Öfen bieten zusätzlichen Komfort, indem sie einen Luftstrom integriert haben, der direkt an der Scheibe entlang führt. Damit wird verhindert, dass das Feuer die Scheibe berührt und diese verschmutzt wird.

Vorteile und Förderung

Kaminöfen haben Charme, sind platz­sparend, verhältnis­mäßig günstig in ihrer An­schaffung und im Unter­halt und, bei vorbildlichem Betrieb, durchaus um­welt­freundlich. Zudem gibt es Möglichkeiten der staat­lichen Förderung. Bei einem Umzug können sie mit­genommen und wieder auf­gestellt werden und er­möglichen ein schnelles Heizen bei schwankenden Temperaturen auch außerhalb der Heiz­periode.

Beim Aufstellen und bei dem Betrieb von Kaminöfen gibt es bau­rechtliche Vorschriften, die zum Teil je nach Bundes­land leicht variieren. Grundsätzlich gilt die DIN 18891 für Kaminöfen, die als Zusatz- oder als Zweitheizung eingesetzt werden. Wird der Kamin oder der Ofen allerdings als Alleinheizung genutzt, gilt die DIN 18890.

Das Heizen mit Holz wird durch entsprechende Fördermittel für regenerative Energien gefördert. Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten finden Sie jeweils auf der Internetseite des BAFA.

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